© 2005 atelier3aImpressumHaftungsausschluss
StartseiteBiografieGaleriePresse / KritikenTermineKooperationenKontakt





Pressestimmen und Kritiken


Nacht der Nymphen-Rezension: Dresdner Nachrichten 28.08.2008

 

Er hat sich also in die Menschen verliebt. Warum bloß? Es ist die Frage, die nach dieser geheimnisumwitterten, märchenhaften Nacht jeder für sich beantworten muss. Die keusche Göttin Artemis -gefürchtet ihrer Strenge wegen- kann die Menschen nicht verstehen, ihren „ Mehr-schneller-weiter-Trieb“ nicht nachempfinden. Zur Mäßigung und Rückbesinnung mahnend, verlässt sie zornig die Erde.

Der Monolog von Artemis ( wunderschön in dieser Rolle Henriette Ehrlich) gehört zu den Augenblicken, in welchen die unverbindliche Heiterkeit einer mündigen Ernsthaftigkeit weicht. Auch der halbgöttliche Schlussmonolog von Alfred ist so ein schöner Augenblick mit einem Hauch Melancholie und einer ordentlichen Portion Zuversicht.

(Von Radostina Velitchkova)

DNN, 13.11.07 

Eva + Lilith

Auf Hebräisch bedeutet der Name Lilith in Etwa soviel wie „die Nächtliche“ und ist in jüdischen Legenden eine ebenso aus Lehm geschaffene Partnerin für Adam. Die beiden gegenpoligen Damen stehen in dem im Societaetstheater uraufgeführten Stück „Eva und Lilith“ Auge in Auge auf derselben Bühne. Gleich dem unentschiedenen Adam teilt der Cellist hintergründig den Raum, rechts von ihm die helle tänzelnde Eva, links die dunkel verlockende Lilith, von einer brillanten Henriette Ehrlich durchaus als selbstbewusste starke, hintergründige Figur aufgekämmt. Ein Reizbombardement.

Sächsische Zeitung
4.06.07.

Ritter Blaubart im japanischen Palais
Dresden

.. Da kommt die spanische Schönheit Mercedes gerade recht. Sie galoppiert mit ihrem Pferd durch den Innenhof, verdreht dem Ritter so den Kopf, dass er zusammengekrümmt nur noch wimmern kann. Henriette Ehrlich, die unter anderem die Mercedes spielt, brilliert mit ihrer Stimme, mit ihrem Spiel....


Dresdener Nachrichten
14.06.07

Das Palais als Mörderhaus


„Ritter Blaubart“ ...„Solange die Frau ihre Neugier nicht verliert, wird sie immer etwas klüger sein als sie eigentlich ist.“
Es kommt wie es kommen muß, das 13 Zimmer wird zum Albtraum. Denn Mercedes findet - ja was sie findet wird noch nicht verraten. Nur so viel: „ Wir sind in einem Mörderhaus“, ist ihr Fazit, gezogen zwischen Verrückt-zu-werden-Scheinen und einer gesunden Panik, die zur Flucht mahnt.Wirklich beeindruckend sind die bezaubernde steinerne Kulisse, die perfekte Beleuchtung und die Musikauswahl. Das Beste aber bleiben neben den gekonnt inszenierten Effekten die mimischen Leistungen von Ritter, Braut, Diener und Zofe sowie die gesangliche tief dringende chansongefärbte Stimme von Alf Mahlo und jene melancholisch gefärbte skalabreite von Partnerin Henriette Ehrlich....

Dresdener Neueste Nachrichten
9.02.07

Witze auf der Psycho-Couch

„Der ganz normale Wahnsinn“
... Die Bühne ist der Behandlungsraum des reichlich
zerstreuten Psychoanalytikers Dr. Mahlo, assistiert von seiner Sprechstundenhilfe (Henriette Ehrlich), die er Fräulein Schneidter, aber auch Reiter oder Leiter nennt. Der Saal ist das Wartezimmer, das Publikum die Patienten. Das ist bereits die gesamte Konstellation. Doch Mahlo und Ehrlich verstehen es hervorragend, diese ein wenig armselige Ausgangsposition über zwei Stunden lang mit leben zu füllen. Oft natürlich mit Hilfe des Publikums, das sich aber stets bereitwillig therapieren lässt. Henriette Ehrlich ist hinreißend komisch, denn sie verkörpert im Laufe des Abends eine reihe skurriler Typen, ist die völlig überdrehte Frau Novak, die nur so im Geld schwimmt, mimt eine aggressive Pharmavertreterin und wird zu Fräulein Blümchen, das treffend alle nur möglichen Männertypen charakterisiert. Auf ganz eigne Art singt sie das wunderbare Chanson von Tim Fischer „ Weil ich glücklich bin“. Als Sprechstundenhilfe erklärt sie dem Publikum u.a. auf umwerfend komische Weise den Sinn des Geschlechtsverkehrs oder auch diverse fernöstliche Liebespraktiken-„Mitsubishi oder Kamasutra - das ist hier die Frage“...


Sächsische Zeitung
Dresden
07.03.2006
Wo ich glücklich bin

Männer sind auch nur Menschen, Frauen können sogar komisch sein
... eine bizarre Kausalkette, die Langnäse und Ehrlich da fabrizieren, aber zweifelsohne witzig...wie das Duo - das vortrefflich beweist , dass Frauen auch witzig sein können - feststellt.
...Es gibt in diesem Programm saukomische aber auch berührende Momente. Langnäse und Ehrlich bieten mit pointierter Mimik und beeindruckendem Gesang kurzweilige Unterhaltung auf hohem Niveau....die Szenen und Pointen werden mit scheinbar leichter Hand und sympathisch unprätentiös präsentiert. ...Bei allen Grob- und Eindeutigkeiten kommen auch die subtileren Zwischentöne nicht zu kurz, wird virtuos selbst dem Alltäglichsten maximale Komik abgewonnen.

Dresdner Neuste Nachrichten
Dresden
07.06.2006
Ritter Blaubart

Peter Blaubart und seine sieben Frauen
... verlor selbst die vornehme, hochedle und mit dem Schloßbesitzer Peter Blaubart (Alf Mahlo) frisch vermählte Prinzessin Agnes ... (Henriette Ehrlich) die Kontenance und verfiel urplötzlich in den reinsten Sachsendialekt. Warum sollte sich die entzückende Hochstaplerin auch noch verstellen? ...
...und sie ist mit allen Wassern der Gegenwart gewaschen...Agnes ist die Götttliche, die Liebreizende, die Einmalige - Blaubarts neue Flamme, die aus ihm einen Troubadour par excellence macht.
...ein riesiges Füllhorn voller wunderbarer Ideen kippte die Darstellertruppe über den Besuchern aus
.

Dresdner Neuste Nachrichten
Dresden
16.12.2005
Weihnachtsexpress

Wir müssen mal was zusammen machen
... Henriette Ehrlich singt temperamentvoll ein Nana-Mouskouri-Medley und offenbarte dabei regelrechte artistische Fähigkeiten.

Freie Presse Chemnitz
11.05.2002
Kritik Romeo und Julia


"Von verzweifelter Sehnsucht und später Trauer
... So auch zur Premiere im Dresdner Theater Junge Generation. Jürgen Flügge hat eine Inszenierung von "Romeo und Julia" auf die Bühne gebracht, die wieder daran erinnert, warum Theater bewegender ist als jeder Film: Die Hauptdarsteller, Samuel Lukas Kübler und Hernriette Ehrlich, haben in ihrem Spiel keine Angst davor, sich auf das Gefühl als einzig bestimmende Maxime allen Handelns einzulassen. Ihre verzweifelte Sehnsucht nacheinander scheint so echt, die Maßlosigkeit ihrer Begierde so unendlich, die Tränen der Trauer so zwangsläufig, dass der Zuschauer seine ewig rationalen Einwände nur vergessen kann. Für drei Stunden darf er die Narben auf der Seele vergessen, darf sich mit einem wehmütigen Seufzer an einige amouröse Katastrophen erinnern und trotzdem für einen Moment daran glauben, dass Liebe alles möglich macht. ..."

 

Sächsische Zeitung
Dresden
28.09.2004
Chansonabend

"Von Neandertalern und anderen
... Etwa genauso wie bei Henriette Ehrlich und ihrem fordernden Sehnsuchtssong nach einem "Neandertaler". Gekonnt auch ihre so völlig andere Herangehensweise an den Valente-Schmachtschlager "Ein Schiff wird kommen". Zu einem Höhepunkt des Abends gestaltet sich die Interpretation beider von Pollys Song aus der "Dreigroschenoper": "Man nennt mich Schönheit von Soho". Zum glücklichen Schluss gibt´s Seifenblasen und Flitter und für die Darsteller viel Beifall."


Sächsische Zeitung
Dresden
12.07.1999
Leonce und Lena

"Spaßgesellschaft oder Maschinenwelt?
... Henriette Ehrlich ist hier nicht das zarte, unglückliche Wesen, das Büchners Lena auch sein könnte, sondern wie ihre Begleiterin Susan Weilandt ein ziemlich verrücktes Huhn. Diese zwei passen einfach zu Leonce und Valerio ..."


Sächsische Zeitung
Dresden
13.12.2004
Gala-Abend

"Das heiter-schräge Fest der Liebe
... und die humorvoll mit erzgebirgscher Ruhe und Gelassenheit argierende "Köchin" des Abends Roswitha Schramm alias Schauspielerin Hernriette Ehrlich.
Sie ließ sich per Videokamera in der Küche beim Fingernägel lackieren und Gans rupfen beobachten, suchte nebenbei auf der Bühne noch den Traummann fürs Fest der Liebe, der so animalisch sein soll wie ihr besungener "Neandertaler". Und war im Abendkleid kaum wiederzuerkennen im romantischen Liebeslied-Duett von Frank Sinatra mit Alf Mahlo, ..."


Sächsische Zeitung
Dresden
Januar 2002
Die Nächte der
Schwestern Bront
ë

"Und es bleibt eine große Sehnsucht
... Charlotte, Anne und Emily Jane sind sehr unterschiedlich in ihren Charakteren. Die drei Schauspielerinnen wissen dies unter der Regie von Stefen Pietsch glaubwürdig umzusetzen. Ein Spiel, spannend und dramatisch bis zum Schluss. ... Anne - Henriette Ehrlich - ist von ganz anderem Wesen. Die Schauspielerin zeigt sie sanft, harmoniebedürftig, mit durchaus realistischen Vorstellungen von Leben und Liebe. Die sanfte Anne ängstigt sich manchmal vor den fast brutalen Ausbrüchen ihrer Schwester Emily Jane. ..."

Störtebeker Festspiele Report
2001

"Ihr könnt es lassen, braucht doch nur zu wollen!
...Heute präsentiert sich auf der Naturbühne Ralswiek eine junge Frau als begabte Schauspielerin. Ballett, Reiten und die Schauspielerei - eine bessere "Kombination" lässt sich für eine Rolle bei den Störtebekers kaum denken. Und Henriette Ehrlich spielt die Rolle der "Occa" jung, schön, naiv frisch und auch ernsthaft - eben nuancenreich und überzeugend. ... Auch hier steht eine gewollte, wenn auch gespielte Entscheidung, die der Schauspielerin nicht ins Kitschige abgleitet: "... denn ich liebe dich (Störtebeker). Und keiner soll den Platz in meinem Herzen jemals haben." Schön, dass es die talentierte Henriette Ehrlich in diesem Ensemble gibt, ..."


Sächsische Zeitung
Meißner Ausgabe
04.03.2005
Chansonabend mit
3 Gänge Menü

"Voyeritisches zu Hühnchenbrüstchen
... Aber es trifft den Nerv des Publikums. Wenn auch das schrille Gegackere der "Putzperlen" machem Zuschauer einen Ausdruck wie bei Zahnschmerzen ins Gesicht treibt, der Funke springt über. Spontaner Szenenapplaus und lautes Gelächter sind die Indikatoren. ..."



Sächsische Zeitung
Dresden
10.05.2002
Romeo und Julia


"Die Darsteller waren gut
... Das Mädchen zieht ihn magisch an. Henriette Ehrlich ist hier kein verklärtes Wesen. Sie weiß, dass sie nett anzusehen ist, gibt sich verspielt und selbstbewusst, lieb und zickig, wie Teenies eben so sind. ..."


Sächsische Zeitung
Dresden
19.03.2001
Eins auf die Fresse

"Schwarzen Peter zuschieben
... Henriette Ehrlich gibt Lana rollengerecht die größte Bandbreite, spielt glaubhaft von Trauer über Wut bis zu glücklicher Verliebtheit. ..."